A Deutsche Staaten vor der Reichsgründung 1871

Übersicht

Großherzogtum Baden  (GHB 1-4 und 7-9)Freie Stadt Frankfurt  (F 1-6)
Kurfürstentum/Königreich Bayern (KB 1-6)
Nürnberger Einsatzgewichte (N* 1-18)
Kurfürstentum Hessen (KH 1-3)
Großherzogtum Hessen(-Darmstadt) (GH 1-9)
Gewichte aus Köln und Cölnische Pfundgewichte anderer Saaten (C 1-3)
Herzogtum Nassau  (HN 1-24)
Königreich Preußen (PR 1-48)
Rheinbayern (Bayerische Pfalz)  (RB 1-4)
Königreich Sachsen  (S 1-20)
Königreich Württemberg  (W 1-19)

Zollgewichte und Zollpfundgewichte deutscher Staaten (D 1-17)
Vergleichende Übersichtshefte Südwestdeutschland  (Ü 1-3)

Verfasser  Dr. Ulrich Brand

In den südwestdeutschen Staaten Baden, Hessen(-Darmstadt), Nassau und Frankfurt wurde auf dem Weg zur Modernisierung des Gewichtswesens  als Übergangslösung  nicht das Zollpfund gewählt (wie in Preußen  und im Norddeutschen Bund), sondern hier führte man zu ganz unterschiedlichen Daten das 500 Gramm-Pfund in der von Frankreich übernommenen Sechseckform ein. Die pyramidenstumpfförmigen Eisengewichte sind also eine Gemeinsamkeit des deutschen Südwestens, wobei Baden und Hessen die Vorreiter waren und Nassau sowie Frankfurt nachzogen.

Bei den folgenden Heften stehen diese Gusseisengewichte in Sechseckform in Mittelpunkt. Beim Herzogtum  Nassau kommt als besonderer Schwerpunkt der Bereich der “römischen Schnellwaagen” hinzu, die hier als einfache Bauernwagen weit verbreitet waren. Und es gibt hier drei Hefte über die alten Nürnberger Medizinalgewichte, die bis in die 1860er Jahre von den Amtsapotheken verwendet werden mussten.

Großherzogtum Baden  (GHB 1 – 4)

Als erster der südwestdeutschen Staaten im nachnapoleonischen Deutschland übernahm das Großherzogtum Baden das 500 Gramm-Pfund (d.h. das halbe französische Kilogramm) als Landesgewicht und gab den Eisengewichten die in Frankreich vorherrschende Sechseckform, die bis zur Einführung des Kilogramms als neue Gewichtseinheit des Deutschen Reiches das Kennzeichen der badischen Gusseisengewichte blieb.

      Die Pyramidenstumpf-Gewichte im 19. Jahrhundert (sechseckige Eisengewichte)

      Heft 1, 27 S.,   Heft 2, 35 S.,  Heft 3, 37 S.,  Heft 4, 36 S.,  (2007) .. GHB 1 – 4 / HMG 106 – 109

    "Denn unzählig sind jetzt die Abweichungen..."
     Neues Maß und Gewicht im deutschen Südwesten zu
     Beginn 
des 19. Jahrhunderts, von Wolfgang von Hippel (1996)
     Im Anhang: Badische Eisengewichte des 19. Jahrhunderts
     
(Ergänzungen zu den Heften GHB 1-4)
      von Ulrich BRAND, 48 S. (2017)  ...................................GHB 5 / BEHMG 259

     Badische Einsatzgewichte aus dem 19. Jahrhundert,
     mit einem Anhang über weitere badische Messing-Gewichte
     
(Ergänzungen zu den Heften GHB 7-9)
      von Ulrich BRAND, 38 S, (2017) ......................... GHB 6 / BEHMG 260

      Einsatzgewichte im Großherzogtum Baden, 
            3 Hefte, 114 S. (2012)   ....................................................GHB 7 - 9  HMG 187-89

      Zwei besondere Kästen zur Kontrolle von Münzgewichtenvon           Christian Friedrich Oechsle um 1850,
     im zweiten Teil Nachträge zu GHB 1-9, 53 S. GHB 10  HMG 342

 Kurfürstentum/Königreich Bayern (KB 1)

Gewichte aus Bayern. Einsatzgewichte mit traditioneller dreigeteilter
Deckelspange, Heft 1, 49 S. (2020) .........……..   KB 1  HMG 316

Heft 2: dgl., Mit Münz- u. Silbergewichten,
             S. 50 - 100 (2020) .........................................  KB 2  HMG 317
Herft 3:
Späte Einsatzgewichte mit einfacher

             Deckelspange, S. 101-137 (2020) ..................  KB 3  HMG 318
Heft 4: 
Messing-Knopfgewichte des 500-

              Gramm-Pfundes ab 1870, S.138-84 ..............   KB 4  HMG 319

Heft 5: Messinggewichte vor 1870, mit Medizinalgewichten
             Gusseisengewichte vor 1870. S.186-227   KB 5  HMG 320
 
   - nur  geschlossene Abgabe Hefte 1 bis 5

Vier alte Henkelgewichte aus Lindau am Bodensee
24 S. (2022) .......................................................... KB 6  HMG 348

Nürnberger Einsatzgewichte: Halbpfünder und
Viertelpfünder für Bayern und andere Staaten
geordnet nach Nürnberger Meistermarken aus dem
17. bis 19. Jahrhundert 
(90 Einsatzgewichte bezeichnet nach Lot, Mark und Pfund etc.)
von Ulrich BRAND, 10 Hefte, 404 S. N* 1-10  HMG 365-374

2. Teil: kleine Nürnberger Einsatzgewichte Nr. 91 - 157
8 Hefte mit Übersichts- und Registerheft, S. 406-707
von Ulrich BRAND (2023)                           N* 11-18  HMG 378-385
  

Freie Stadt Frankfurt (F 1 - 6)

Frankfurter Gewichte des 19. Jahrhunderts
Heft 1:  Großherzogtum Frankfurt und Freie Stadt Frankfurt bis 1830                 F 1
Heft 2: Vormetrische Eisengewichte und die Gewichtsumstellung von 1858       F 2
Heft 3: Vormetrische Eisengewichte II und Sechseckgewichte I ab 1858            F 3
Heft 4: Sechseckgewichte II ab 1858                                                                     F 4
Heft 5: Einsatzgewichte vor 1858 (z.T. 18. Jhdt.)                                                  F 5
Heft 6: Einsatzgewichte ab 1858                                                                            
F 6
zusammen 6 Hefte, 198 S. (2012) ......................................  
F 1-6  HMG 178-183 

    Frankfurter Gewichte des 19. Jahrhunderts Heft 7
    Einsatzgewichte III,

     von Ulrich BRAND, 32 S. (2017) ................................. BEHMG 258

                     Kurfürstentum Hessen (KH 1)

Heft 1:  Einführung und Einsatzgewichte, 53 S. (2017) .................................   KH 1
Heft 2: Knopfgewichte aus Messing und Gusseisen, mit einem Anhang
Gewichte aus dem Fürstentum Waldeck-Pyrmont, 44 S. (2021) .....................  KH 2

Gewichte aus Kurhessen im 19. Jahrhundert  Teil 3
Kasseler Silbergewicht und das neue Landespfund
von 1860, 
von Ulrich BRAND, 31 S.  (2023)  ..........................       KH 3  HMG 363

                     Hessen-Darmstadt (GH 1 – 9)

Das Großherzogtum Hessen entstand 1806 “von Napoleons Gnaden” und umfasste die ehemalige Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und früher kurmainzische Gebiete mit Mainz und Rheinhessen bis nach Worms. Im Norden reichte das Territorium zum Teil als “Flickenteppich” ins Oberhessische bis nach Biedenkopf und Vöhl (Edersee).  Auch hier entschied man sich schon sehr früh (1817) für die Gusseisengwichte des 500 Gramm-Pfundes in Sechseckform, die sich am französischen Vorbild orientierte.

Verordnungen und Gesetzestexte zum Maß- und Gewichtswesen
im Großherzogtum Hessen-Darmstadt 1817 – 1870
46 S. (2005) …… GH 1 / HMG 92

Die Pyramidenstumpf-Gewichte aus Gusseisen nach 1817,
4 Hefte, Heft GH 5 mit Schnellwaagen, 152 S. (2006) …………............……GH 2-5  / HMG 94-97

Einsatzgewichte im Großherzogtum Hessen nach dem Gesetz von 1817,
im Anhang: Kontrollgewichtskasten für Apothekengewichte
4 Hefte, 115 S. (2011) .................................................................................GH 6-9  /  HMG 158-161

  Stadt Köln und Cölnische Gewichte anderer Staaten

   Gewichte aus Köln und Cölnische Pfundgewichte aus anderen
  deutschen Staaten, Heft 1: Köln,
38 S. ................................ C 1  /  HMG 229
  Heft 2: Cölnische Gewichte mit  Landesstempelung,
29 S. C 2  /  HMG 230
  Heft 3: Cölnische Gewichte ohne Landesstempel
, 40 S. ...  C 3  /  HMG 231

 

Herzogtum Nassau  (HN 1 – 21)

Auf Grund ihres besonderen Traditionsbewusstseins hat die Besitzer-Familie der heutigen Diezer Amtsapotheke den bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückgehenden Bestand an alten “Nürnberger” Apothekengewichten mehrerer Apotheken aufbewahrt, ebenso die Ergänzungen aus der Zeit des späten Herzogtums Nassau. Daher bietet sich hier eine Fülle von anderenorts verloren gegangenem Gewichtsmaterial, das in den nachfolgenden Heften abgebildet und beschrieben werden konnte.

Die Medizinalgewichte aus der Herzoglich Nassauischen Amtsapotheke 
in Diez / Lahn, 3 Hefte, 96 S. (1993) …………………………..…..  HN 1 – 3 / HMG 26 – 28

Im Gegensatz zu den nord- und mitteldeutschen Staaten, die bei der Einführung des 500 Gramm-Pfundes um die Mitte des  19. Jahrhunderts die von Preußen und Sachsen verwendete Zylinder-Knopf-Form und vielfach das Zollpfund als neues Landesgewicht verwendeten, hat  das nach Süddeutschland orientierte Herzogtum Nassau den aus Frankreich stammenden Sechsecktyp bei seinen neuen Eisengewichten eingeführt, der bereits seit längerem auch  in den südwestdeutschen Nachbarstaaten Baden und Hessen-Darmstadt üblich war. Mit der Einführung des Kilogramms im Deutschen Reich verschwanden diese Gewichte dann, so dass am Ende der 1880er Jahre nur noch die neuen Zylinder-Knopf-Gewichte zulässig waren. 

Die Pyramidenstumpf-Gewichte aus Gusseisen nach 1851

1. Teil 36 S., 2. Teil 34 S., 3. teil 34 S. (2004) ………………........……. HN 4 - 6  / HMG 77 – 79

Die Arbeit über die “Römischen Schnellwaagen” im Herzogtum Nassau führt in einen bisher kaum bearbeiteten Bereich ein und gibt mit hunderten von Zeichnungen detaillierte Einblicke in das Wägewesen in der nassauischen Landwirtschaft um 1860. Die Weiterentwicklung dieses seit der Zeit der Römer im Prinzip kaum veränderten Waagentyps bis ins 20. Jahrhundert wird ebenfalls aufgezeigt.
 

Schnellwaagen und ihre Gewichte nach 1851 sowie vormetrische Eisengewichte

4 Teile, 11 Hefte, 434 S. (2005) …………………………......……….. HN 7 – 17  / HMG 80 – 90

Verordnungen und Gesetzestexte zum Gewichts- und Eichwesen im 
Herzogtum 
Nassau und in der Provinz Hessen-Nassau 1851 – 1884, 
45 S. (2005) ….....................................................................................................  HN 18 / HMG 91

Einsatzgewichte im Herzogtum Nassau nach dem Gesetz von 1851
2 Hefte, 70 S. (2011) .......................................................HN 19/20  HMG 155/56

Zum herzoglich nassauischen Maß- und Gewichtswesen vor und nach 1853:
Karten und Vergleichstabellen
 
(letztere aus dem Intelligenzblatt von 1855)
37 S. (2011) .......................................................................... HN 21  HMG 157

Einsatzgewichte aus dem Herzogtum Nassau, 3 Hefte

 

Heft 1: Auf das neue Landespfund umjustierte Stücke
             (1850er Jahre) 
 S. 1-42 (2024) .......... HN 22  BEH 400
Heft 2: Neue Einsatzgewichte mit Meistermarke
             (ab ca. 1853) , Anhang: Nassau im EEZ
              
S. 44-69 (2024) ................................   HN 23  BEH 401
Heft 3:  Neue Einsatzgewichte ohne Meistermarke
              S. 70-103 (2024) ..............................   HN 24  BEH 402

Vergleichende und Übersichtshefte

Gusseiserne frühmetrische Halbpfünder aus Frankreich, der Schweiz und Südwestdeutschland
2 Hefte, zus. 74 S. (2012)
Heft 1: Frankreich und Schweiz
...............................................................  Ü 1 / HMG 184
Heft 2: Südwestdeutschland ......................................................................  Ü 2 / HMG 185

Übersichtstafeln zu den Einsatzgewichten aus Hessen, Baden, Nassau 
und Frankfurt in den Bad Emser Heften zur Maß- und Gewichtskunde
25 S. (2012) .........................................................................     
Ü 3 / HMG 190

 

Königreich Preußen

Die Eichämter der preußischen Rheinprovinz 1816-1869 und ab 1870
bzw. 1914,  43 S. (2012) .........................................................  PR 1 / HMG 186

 
Die Passier- und Normgewichte für die preußischen
Goldmünzen-
Prägungen von 1750 bis 1850
von Lothar TEWES  (1987),  32 S. (2018) ..............  ......  PR 2  BEHMG 261

Die Geschichte der Berliner Goldmünzwaagen,
ihre Fabrikation 
und Eichung,
von Lothar TEWES (1990),  60 S. (2018) .................................  PR 3  BEHMG 262

" Berliner Münzgewichtskästen" und ihre Gewichte sowie
der Goldmünzenumlauf im 19. Jahrhundert, mit Beiträgen
von Lothar Tewes,
von Ulrich BRAND
6 Hefte,  281 S. (2018)  .............................................   PR 4-9  HMG 263-66, 268/69

Jedes Ländchen hat sein QuentchenDie Entwicklung von Maß und Gewicht in Deutschland und ihre späte Vereinheitlichung
von Ulrich BRAND, 55 S. (2018) .........................................................  BEHMG 267

Preußische Messinggewichte von ca. 1800 bis 1858,
Gewichtsbeispiele und Eichamtslisten aller preußischen Provinzen
von Ulrich BRAND, 6 Hefte, 237 S.   ...............................  PR 10-15  HMG 270-275

Das Zollgewicht von 1840 als Voraussetzung für die preußische
Gewichtsreform von 1856/58
von Ulrich BRAND, 35 S. (2018) ............................................. PR 16  BEHMG 276

Die Einführung des neuen Landesgewichts in Preußen 1856/58
und das neue Münzgewicht von 1857  sowie
Messinggewichte des neuen Landesgewichts in Preußen
ab 1856/58. Gewichtsbeispiele und Eichamtslisten aller Provinzen
von Ulrich BRAND, 7 Hefte, 278 S. (2018) ..............  PR 17 - 23  BEHMG 277-283

Messinggewichte der 1870er Jahre aus den preußischen
Provinzen des Deutschen Reiches nach der Einführung
des metrisch-dezimalen Systems
Einführungsheft und 7 Hefte mit Abbildungen
,   von ULRICH
BRAND, 327 S. (2019) …………………………...... PR 24-31  BEHMG 284-291

Ergänzungsheft S. 328-361 (2019) ……  PR 32  BEHMG 292

Messinggewichte ca. 1880-1912 aus den preußischen
Provinzen des Deutschen Reiches,
von Ulrich BRAND,
4 Hefte, S. 362-522 (2019) ……..  PR 33-36  BEHMG 293-296

 Sogenannte Berliner Münzwaagen (aus Preußen, Sachsen und Thüringen)

Die Passier- und Normgewichte für die preußischen
Goldmünzen-
Prägungen von 1750 bis 1850
von Lothar TEWES  (1987),  32 S. (2018) ..............  ......  PR 2  BEHMG 261

Die Geschichte der Berliner Goldmünzwaagen,
ihre Fabrikation 
und Eichung,
von Lothar TEWES (1990),  60 S. (2018) .................................  PR 3  BEHMG 262

" Berliner Münzgewichtskästen" und ihre Gewichte sowie
der Goldmünzenumlauf im 19. Jahrhundert, mit Beiträgen
von Lothar Tewes,
von Ulrich BRAND
6 Hefte,  281 S. (2018)  .............................................   PR 4-9  HMG 263-66, 268/69

Sog. Berliner Münzwaagen und ihre Gewichte, Heft VI:
Zwei große 31er Kästen vom selben Hersteller und
verschiedene Kästen mit Gewichten des Berliner Mechanikers
G. Winkler,
von Ulrich Brand, 39 S. (2019) ......................PR 37  BEHMG 297

Dgl. Heft VII:
Drei Münzwaagen von Christian Friedrich Poller, Leipzig
von Ulrich BRAND, 39 S. (2019), …............................
……  PR 38  BEHMG 298

Dokumentation und Vergleich von 26 sogenannten "Berliner
Münzwaagen" mit 15 und 12 Gewichten, ca. 1800 bis 1860
im 5 Heften,
von Ulrich BRAND, 225 S. (2020)  PR 39-43  BEHMG 304-308

Preußische Medizinalgewichte im 19. Jahrhundert (bis 1871)
von Ulrich Brand,  50 S. (2021) ...................................   PR 44  BEHMG 329

Preußische Einsatzgewichte aus Berlin von 1816
37 S. (2022) ..................................................... PR 45 BEHMG 344

Preußische Einsatzgewichte nach 1816 und 1856
46 S. (2022) ..................................................... PR 46 BEHMG 345

 

Preußische Einsatzgewichte aus der 1870er Jahren
nach der Einführung des Kilogramms
36 S. (2022) ....................................................  PR 47 BEHMG 346
dgl. Teil 2, mit den neuen Gewichtsbezeichnungen
ab ca. 1880 - bis 1914,  
42 S. (2022) .............  PR 48 BEHMG 347

Neue Reihe Münzgewichte und Münzgewichtskästen

Goldmünzgewichte des Deutschen Reiches nach 1871

3 Hefte, 117 S. (2022) ...........................MzG 1-3 BEHMG 349/351

 

7 Münzgewichtskästen des sogenannten Berliner Typs
von Georg Zeidler aus dem 19. Jahrhundert
42 Seiten (2024) ............................................ MzG 4  BEHMG 398

2 Münzgewichtskästen des sogenannten Berliner Typs
von Christian Friedrich Poller aus Leipzig. 
Ergänzung
zum Heft PR 38, 24 S. (2024) ............................ MzG 5 BEH 399

 Rheinbayern (Bayer. Pfalz im 19. Jh.)

 Gewichte aus Rheinbayern im 19. Jahrhundert

Heft 1: Bestimmungen zum Gewichtswesen bis 1844
31 Seiten, 2014 .................................................  RB1  BEHMG 226

Heft 2: Gewichte aus Gusseisen, 42 S. (2014)  RB 2  BEHMG 227

Heft 3: Gewichte aus Gusseisen II und Messinggewichte
             
51 S.,  (2014)........................................  RB 3  BEHMG 228

Heft 4: Nachträge und zur Polizeinachschau 1828 
             
41 S., (2022)..........................................  RB 4  BEHMG 355

                                  Königreich Sachsen  (S 1 – 20)

Urkundliches über Maß und Gewicht in Sachsen, von Otto Brandt, 
Dresden 1933   
(Auszüge: Gewichte), 
2 Hefte, 73 S. (2000) ………………………..................................…   S 1 – 2 / HMG 29 – 30

Sächsische Gewichte aus Stein39 S. (1994) ………………  ………...   S 3 / HMG 31

Sächsische Steingewichte II, Ergänzungsheft zu S. 3, 37 S. (2004) …...  S 19 /  HMG 76

Eisengewichte mit Ring,  43 S. (1995) …………………………………… S 4 / HMG 32

Vormetrische Eisengewichte mit Griffknopf,  44 S. (1995) ……  …... S 5 / HMG 33

Zollpfundgewichte aus Sachsen,  2 Hefte, 70 S. (1997) … ……...S 6 – 7 / HMG 34/35

Das Landesgewicht von 1858: Gesetze etc.,  44 S. (1997) ………   ….. S 8 / HMG 36

Verfügungen der Normaleichungskommission 1858/59 etc.
34 S. (1998) …... ..................................................................................................S 9 / HMG 46

Abbildungen der neuen Gewichte aus Messing46 S. (1998) … …  S 10 / HMG 47

Eisengewichte des sächsischen Landespfundes von 1858
4 Hefte, 141 S. (2000) ……………………………………………… S 11 – 14 / HMG 65 – 68

Nürnberger Einsatzgewichte für Sachsen (vor 1858)
4 Hefte, 130 S. (2003) ……………………………………………….S 15 – 18 / HMG 69 – 72

Gewichte aus Sachsen. Sonderausstellung im Museum Gottfried Silbermann
iin Frauenstein / Osterzgebirge, Sommer 2008 bis Sommer 2009,
19 S. …............................................................................................................. S 20 / HMG 118

Königreich Württemberg

Einsatzgewichte aus Württemberg im 19. Jahrhundert, mit einer
Einleitung zur Entwicklung Württembergs zwischen 1798 und 1810,
6 Hefte, 207 S. (2013) .................................................W 1-6 / HMG 191-96

Messing-Knopfgewichte ab 1859 sowie Medizinal- und Münz-
gewichte
, 38 S. (2013) ......................................................  W 7 / HMG 197

Eisengewichte ab 1859, 36 S. (2013) .................................  W 8 / HMG 198

Der Stuttgarter Eichmeisterkasten von 1751. Dukaten-, Kronen- und
Goldguldengewichte sowie Messing-Handelsgewichte von 16 Pfund bis
1/128 Lot, 2 Hefte, 68 S.  (2013) ............................  W 9/10  /  HMG 199/200

Einsatzgewichte aus Württemberg im 19. Jahrhundert
Teil 7, Gewichte mit traditioneller dreigeteilter Deckelspange
von Ulrich BRAND, 31 S. (2019) ……….....  W 11  BEHMG 301

Einsatzgewichte aus Württemberg im 19. Jahrhundert
Teile 7 und 8,
von Ulrich BRAND,
2 Hefte, 62 S. (2020) ……………….W 11 und 12  HMG 301/302

Württembergische Gewichte aus dem 18. und  19. Jahrhundert,
Ergänzungen zu den Heften W 7 ff.,
von Ulrich BRAND,
41 S. (2020) ……………………….................… W 13  HMG 303
53 S. (2020) ................................................... W 14  HMG 310

42 S. (2020) bes. 19. u. 20 Jh. ….…………………… W 15  HMG 315

Besondere Gewichte aus Württemberg
Heft Württemberg Nr. 16, 42 S. (2021) ...... W 16  BEHMG 326

Besondere Gewichte aus Württemberg
Münzgewichtskästen und Grammgewichte ab 1859
Heft 17, 42.S (2022) ....................................  W 17  BEHMG 354

Verordnung von 1742 für Maß und Gewicht in Mergentheim
und sechs Württembergische Einsatzgewichte aus dem
19. Jahrhundert, 
36 S. (2022) .......................  W 18  BEHMG 356

Herrenberg. Geschichte und Gewichte
Vier Herrenberger Einsatzgewichte aus dem 18. und
19. Jahrhundert, 
von U. BRAND, 38 S. (2023) W 19  HMG 377

Zollgewichte der deutschen Staaten im 19. Jahrhundert

Da in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland “jedes Ländchen sein Qentchen”, d.h. sein eigenes Handelsgewicht besaß, entstand Ende der 1820er Jahre der Bedarf nach einem einheitlichen “innerdeutschen Gewicht für den grenzüberschreitenden Verkehr”. Im Südwesten richtete man sich etwas stärker nach Frankreich aus und führte das Pfund zu 500 Gramm in der französischen Sechseckform als Landesgewicht ein (Baden, Hessen,-D., Nassau und Frankfurt).

In Preußen, Hannover und Sachsen sowie den übrigen Staaten und Kleinstaaten des Norddeutschen Bundes wählte man dagegen das Zollpfund zu 500 Gramm, das zunächst nur von offiziellen Wägern, vor allem beim Grenzübertritt verwendet wurde. Später hat man es dann  zum Landespfund erhoben , wobei es die alten “vormetrischen” Pfunde zu ca. 467 Gramm verdrängte. Letzteres fand in Preußen und Sachsen gleichzeitig im Sommer 1858 statt, und viele kleinere Staaten schlossen sich dem an.

Deutsche Zollpfundgewichte aus Gusseisen in Zylinder-Knopf-Form 
ab ca. 1856/58,  
gegliedert nach Typen 1 – 37,
 8 Hefte, 205 S. (1997) …………......................................................…….. D 1 - 8 / HMG 37 – 44

Zollgewichte in Scheiben- und Kugelform, Nachträge zu D 1 – 8
2 Hefte, 79 S. (2007) ………………………………………………......…. D 9 – 10 / HMG 98/99

Frühe Zollgewichte als Ergänzung des Landesgewichts
Preußen, Hannover, Sachsen, Thüringen, Norddeutschland, Bayern, Österreich,
Übergangstypen etc., Messing-Gewichte in Zylinder-Knopf-Form, Einsatzgewichte;
7 Hefte, S. 203 – 573 (2007) …………………………… D 11 – 17 / HMG 100 – 105 und 110

Gusseiserne frühmetrische Halbpfünder
aus Frankreich, der Schweiz und Südwestdeutschland

Heft 1:  Frankreich und Schweiz,        Heft 2: Südwestdeutschland
Zeitraum: F 1812-39/40, Rest ca. 1820 - 1870, zus. 74 S. (2012) Ü 1/2 / HMG 184/85

Deutsche Gewichte allgemein

Die beiden Hefte entstanden aus Anlass einer Maß- und Gewichtsausstellung im Museum Leben und Arbeiten im Blauen Ländchen (Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis) und erschienen in der normalen Reihe der BAD EMSER HEFTE. Sie geben einen Kurzüberblick über die deutschen Gewichtstypen von den frühen wirklichen Steingewichten bis zu den modernen OIML-Gewichten des 20. Jahrhunderts. Daneben führen sie auch in das Justieren und Eichen der Gewichte ein, wobei der nassauische Raum  besonders berücksichtigt wurde.

Jedes Ländchen hatte sein Quentchen,
Die Entwicklung von Maß und Gewicht in Deutschland
und ihre späte Vereinheitlichung
von Ulrich BRAND, 55 S. (2018) ..............................        BEHMG 267

Deutsche Gewichte seit ca. 1800 unter besonderer Berücksichtigung 
des Herzogtums Nassau
,  
Teil 1: Eisengewichte, Teil 2: Messinggewichte, Eichstempel etc.
Erschienen 2003 in der Reihe der BAD EMSER HEFTE (ISSN 1436-459X) …...... BEH 150/51

 

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